Frage an die Selbstständigen: Wohin mit dem Geld, das im Unternehmen liegen bleibt?
Zitat von ONLINE BUSINESS EXPERTE am August 1, 2026, 4:45 a.m. UhrIch hoffe, das passt ins Fragen-Board. Mich beschäftigt seit einer Weile eine Frage, auf die ich in Gesprächen die unterschiedlichsten Antworten bekomme, und ich würde gern wissen, wie ihr das löst.
Die Situation: Das Geschäft läuft, es bleibt regelmäßig etwas übrig, und dieses Übrige liegt auf dem Geschäftskonto. Anfangs war das eine Reserve, und das ist auch richtig so. Irgendwann war die Reserve aber deutlich größer als jeder realistische Bedarf, und mir wurde klar, dass ich schlicht keinen Plan hatte, was damit passieren soll.
Liegen lassen ist die bequeme Variante, hat aber einen Preis. Über die Jahre verliert das Geld an Kaufkraft, und man merkt es nicht, weil die Zahl auf dem Konto gleich bleibt. Das ist der Punkt, an dem ich angefangen habe, mich damit zu beschäftigen.
Ich habe mich am Ende für den Weg entschieden, regelmäßig zu entnehmen und privat anzulegen, statt im Unternehmen zu investieren. Ob das steuerlich für jeden die beste Variante ist, kann ich nicht beurteilen, das hängt von der Rechtsform und der individuellen Situation ab, und dafür gibt es Steuerberater. Für mich war die Trennung wichtiger als die letzte Optimierung: Was privat liegt, ist vom Geschäftsrisiko entkoppelt.
Angelegt habe ich in Dividendenwerte. Der Grund ist pragmatisch: Ich wollte etwas, das laufend etwas abwirft, ohne dass ich es verkaufen muss, und das mich nicht zusätzlich Zeit kostet. Immobilien wären der andere naheliegende Weg gewesen, hätten aber wieder Arbeit bedeutet.
Meine ersten Käufe waren planlos, und ich schreibe das dazu, weil es zur ehrlichen Antwort gehört. Ich habe genommen, was bekannt war, ohne zu prüfen, ob die Ausschüttung überhaupt gedeckt ist. Zwei davon haben später gekürzt.
Gelernt habe ich das dann strukturiert mit der Dividenden Strategie Masterclass von Andreas Hollmotz, bekannt als Dividenden Backpacker. Elf Kapitel, jenseits von 65 Lektionen, gut elf Stunden Laufzeit, dazu ein Newsroom mit ergänzendem Material. Einmalige Zahlung ohne Abo. Auf Anbieterseite ist von mehr als 700 Teilnehmern die Rede.
Was mir als Unternehmer daran eingeleuchtet hat: Man betrachtet eine Aktie im Grunde wie eine Beteiligung an einem Betrieb, nicht wie ein Kürzel mit Kurs. Also die Fragen, die man auch bei einem möglichen Geschäftspartner stellt: Verdient der Laden verlässlich Geld, wie sieht die Verschuldung aus, ist der Gewinn nachhaltig oder einmalig. Das war für mich der Zugang zum Thema.
Die Risiken gehören dazu: Kurse können deutlich fallen, gerade in Phasen, in denen auch das eigene Geschäft schwächelt. Eine Dividende ist keine feste Zahlung, sondern wird jährlich neu beschlossen und in schwierigen Zeiten gekürzt. Deshalb sollte das angelegte Geld ausdrücklich nicht die Liquiditätsreserve des Unternehmens sein.
Transparenzhinweis: Bei einem Kauf über den Link unten bekomme ich einen Anteil. Wer die Inhalte ansehen will, findet auf der Kursseite eine detaillierte Aufstellung. Man findet ihn ebenso über eine Suche nach dem Kursnamen.
Was bei mir organisatorisch funktioniert: Ich habe drei Töpfe. Betriebsreserve für laufende Kosten und Steuern, ein privater Notgroschen für mehrere Monate Lebenshaltung, und erst was darüber hinausgeht, wird angelegt. Vorher fand ich das übertrieben, inzwischen halte ich es für die Voraussetzung dafür, dass man in einer schwachen Phase nicht ans Depot muss.
Ein Fehler, den ich gemacht habe und der vielleicht anderen erspart bleibt: Ich habe die Steuerrücklage anfangs zu knapp kalkuliert und musste einmal kurzfristig an Angelegtes ran. Genau in einer Phase, in der die Kurse schlecht standen. Seitdem ist die Rücklage großzügig, lieber zu viel als das nochmal.
Ein Punkt, den ich lange falsch eingeschätzt habe: Ich hielt es für sinnvoll, Gewinne möglichst lange im Unternehmen zu lassen, weil das steuerlich günstiger klang. Was ich dabei ausgeblendet habe, ist das Risiko. Alles, was im Unternehmen liegt, hängt am Unternehmen, und das ist genau die Klumpenbildung, die man privat unbedingt vermeiden würde.
Also meine eigentlichen Fragen: Entnehmt ihr regelmäßig und legt privat an, oder investiert ihr lieber im Unternehmen? Und wie groß ist eure Betriebsreserve, bevor ihr überhaupt anfangt, über anderes nachzudenken?
Ich hoffe, das passt ins Fragen-Board. Mich beschäftigt seit einer Weile eine Frage, auf die ich in Gesprächen die unterschiedlichsten Antworten bekomme, und ich würde gern wissen, wie ihr das löst.
Die Situation: Das Geschäft läuft, es bleibt regelmäßig etwas übrig, und dieses Übrige liegt auf dem Geschäftskonto. Anfangs war das eine Reserve, und das ist auch richtig so. Irgendwann war die Reserve aber deutlich größer als jeder realistische Bedarf, und mir wurde klar, dass ich schlicht keinen Plan hatte, was damit passieren soll.
Liegen lassen ist die bequeme Variante, hat aber einen Preis. Über die Jahre verliert das Geld an Kaufkraft, und man merkt es nicht, weil die Zahl auf dem Konto gleich bleibt. Das ist der Punkt, an dem ich angefangen habe, mich damit zu beschäftigen.
Ich habe mich am Ende für den Weg entschieden, regelmäßig zu entnehmen und privat anzulegen, statt im Unternehmen zu investieren. Ob das steuerlich für jeden die beste Variante ist, kann ich nicht beurteilen, das hängt von der Rechtsform und der individuellen Situation ab, und dafür gibt es Steuerberater. Für mich war die Trennung wichtiger als die letzte Optimierung: Was privat liegt, ist vom Geschäftsrisiko entkoppelt.
Angelegt habe ich in Dividendenwerte. Der Grund ist pragmatisch: Ich wollte etwas, das laufend etwas abwirft, ohne dass ich es verkaufen muss, und das mich nicht zusätzlich Zeit kostet. Immobilien wären der andere naheliegende Weg gewesen, hätten aber wieder Arbeit bedeutet.
Meine ersten Käufe waren planlos, und ich schreibe das dazu, weil es zur ehrlichen Antwort gehört. Ich habe genommen, was bekannt war, ohne zu prüfen, ob die Ausschüttung überhaupt gedeckt ist. Zwei davon haben später gekürzt.
Gelernt habe ich das dann strukturiert mit der Dividenden Strategie Masterclass von Andreas Hollmotz, bekannt als Dividenden Backpacker. Elf Kapitel, jenseits von 65 Lektionen, gut elf Stunden Laufzeit, dazu ein Newsroom mit ergänzendem Material. Einmalige Zahlung ohne Abo. Auf Anbieterseite ist von mehr als 700 Teilnehmern die Rede.
Was mir als Unternehmer daran eingeleuchtet hat: Man betrachtet eine Aktie im Grunde wie eine Beteiligung an einem Betrieb, nicht wie ein Kürzel mit Kurs. Also die Fragen, die man auch bei einem möglichen Geschäftspartner stellt: Verdient der Laden verlässlich Geld, wie sieht die Verschuldung aus, ist der Gewinn nachhaltig oder einmalig. Das war für mich der Zugang zum Thema.
Die Risiken gehören dazu: Kurse können deutlich fallen, gerade in Phasen, in denen auch das eigene Geschäft schwächelt. Eine Dividende ist keine feste Zahlung, sondern wird jährlich neu beschlossen und in schwierigen Zeiten gekürzt. Deshalb sollte das angelegte Geld ausdrücklich nicht die Liquiditätsreserve des Unternehmens sein.
Transparenzhinweis: Bei einem Kauf über den Link unten bekomme ich einen Anteil. Wer die Inhalte ansehen will, findet auf der Kursseite eine detaillierte Aufstellung. Man findet ihn ebenso über eine Suche nach dem Kursnamen.
Was bei mir organisatorisch funktioniert: Ich habe drei Töpfe. Betriebsreserve für laufende Kosten und Steuern, ein privater Notgroschen für mehrere Monate Lebenshaltung, und erst was darüber hinausgeht, wird angelegt. Vorher fand ich das übertrieben, inzwischen halte ich es für die Voraussetzung dafür, dass man in einer schwachen Phase nicht ans Depot muss.
Ein Fehler, den ich gemacht habe und der vielleicht anderen erspart bleibt: Ich habe die Steuerrücklage anfangs zu knapp kalkuliert und musste einmal kurzfristig an Angelegtes ran. Genau in einer Phase, in der die Kurse schlecht standen. Seitdem ist die Rücklage großzügig, lieber zu viel als das nochmal.
Ein Punkt, den ich lange falsch eingeschätzt habe: Ich hielt es für sinnvoll, Gewinne möglichst lange im Unternehmen zu lassen, weil das steuerlich günstiger klang. Was ich dabei ausgeblendet habe, ist das Risiko. Alles, was im Unternehmen liegt, hängt am Unternehmen, und das ist genau die Klumpenbildung, die man privat unbedingt vermeiden würde.
Also meine eigentlichen Fragen: Entnehmt ihr regelmäßig und legt privat an, oder investiert ihr lieber im Unternehmen? Und wie groß ist eure Betriebsreserve, bevor ihr überhaupt anfangt, über anderes nachzudenken?
