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Bodo Schäfer Partnerprogramm – Content-Ideen für den Start

Die Anmeldung ist erledigt, die Links liegen bereit – und dann sitzt man vor einem leeren Dokument. Das ist der Punkt, an dem die meisten Vorhaben einschlafen, und er hat weniger mit Motivation zu tun als mit fehlenden Formaten. Deshalb hier eine Liste von Beitragsformen, die für dieses Thema funktionieren, sortiert nach Aufwand.

Aufwand niedrig, sofort umsetzbar:

Die Antwort auf eine Frage, die dir mehrfach gestellt wurde. Wenn dich drei Leute gefragt haben, womit man anfangen sollte, ist das ein Beitrag. Er ist schnell geschrieben, weil du ihn im Kopf schon einmal formuliert hast, und die Empfehlung sitzt am Ende ohne jede Konstruktion.

Die Ergänzung eines bestehenden Beitrags. Du musst nichts Neues schreiben – such in deinem Bestand die Stellen, an denen ein Buch inhaltlich hingehört, und ergänze zwei Sätze. Ein Nachmittag Arbeit, Wirkung auf den gesamten Bestand.

Aufwand mittel:

Der Vergleich zweier Herangehensweisen, in dem ein Titel als eine von mehreren Quellen auftaucht. Das wirkt weniger nach Empfehlung und trägt länger.

Der Erfahrungsbericht über einen einzelnen umgesetzten Gedanken – nicht über das ganze Buch, sondern über eine Sache, die du tatsächlich vier Wochen lang anders gemacht hast, samt Ergebnis. Auch wenn das Ergebnis mager ausfällt: Solche Texte werden gelesen, weil sie selten sind.

Aufwand hoch, dafür haltbar:

Die Übersichtsseite zu einem Thema, die du über Monate aktualisierst. Dauerhafte Besucher bedeuten dauerhaft frische Sitzungen – und weil über die Sitzung getrackt wird, ist das für dieses Programm besonders relevant.

Womit du diese Formate bestückst, nach Provisionsstufe:

Video-Coachings – bis zu 108,74 € pro Verkauf

Live-Seminar – rund 19 € pro Anmeldung

Bücher – 5 € pro Bestellung

Für den allerersten Beitrag würde ich das erste Format nehmen und ein Buch verlinken. Nicht, weil es das lukrativste wäre, sondern weil es fertig wird. Ein veröffentlichter mittelmäßiger Beitrag schlägt drei geplante gute.

Noch ein Format, das ich für unterschätzt halte: die Antwort in einem fremden Thread. Wenn irgendwo jemand fragt, womit er anfangen soll, ist eine ausführliche, ehrliche Antwort mehr wert als ein eigener Beitrag – weil dort bereits Leute sind, die genau diese Frage haben. Voraussetzung ist, dass die Antwort auch ohne Link etwas taugt. Alles andere fällt in einer Community sofort auf und schadet mehr, als es bringt.

Ähnlich funktioniert die Sammlung von Fragen, die dir über Wochen begegnen. Wer sie mitschreibt, hat nach einem Monat eine Themenliste, die aus echten Bedürfnissen besteht statt aus Vermutungen darüber, was interessieren könnte.

Was ich bei Content-Ideen für überschätzt halte: Ideensammlungen. Das Problem am Anfang ist selten der Mangel an Themen, sondern die Neigung, das Thema erst noch besser zu machen. Wer sich vornimmt, einen Beitrag pro Woche zu veröffentlichen, egal wie er ausfällt, kommt nach zwei Monaten weiter als jemand mit einer Liste von vierzig Ideen und null Veröffentlichungen.

Und eine Idee, die ich ausdrücklich nicht empfehlen würde: die reine Produktvorstellung ohne eigenen Beitrag. Sie ist am schnellsten geschrieben und funktioniert am schlechtesten, weil sie nichts liefert, was es nicht schon auf der Zielseite gäbe.

Die Anmeldung ist kostenlos, ohne Bewerbung und sofort freigeschaltet – Werbemittel wie Banner, Textlinks und Newsletter-Vorlagen liegen dort ebenfalls bereit.

Welches Format hat bei euch am Anfang tatsächlich funktioniert – und welches habt ihr nach zwei Versuchen wieder eingestellt?